Die Ohhhmmm – Buche

An manchen Tagen geht nicht viel. Oder der Tag war/ist zu viel.
„Wie bitte?“, höre ich die leise Stimme der Ohhhmmm–Buche oben auf dem Berg. „Der Tag ist dir zu viel? Na, komm … auf ein Ohhhmmm!“
Und ich beeile mich. Der Weg zu ihr ist steil und auch ein bisschen weit, doch ich gehe ihn gerne an solchen Tagen. Manchmal laufe/renne/jage ich sogar zu ihr bergaufwärts.
„Komm! Ohhhmmm!“, ruft sie mir von weitem schon zu.
Und ich laufe immer schneller. Wie magisch zieht sie mich an.
Und endlich bin ich da. Angekommen bei ihr, der Ohhhmmm–Buche.
Ich breite meine Arme aus und lege sie um ihren dicken Stamm. Sogleich fühle ich mich herzlich aufgenommen und angenommen. Es ist ein bisschen wie heimkehren.
Ich halte mich an ihr fest, drücke meinen Körper an ihren warmen Stamm, höre mein Herz klopfen.
Pssst!
Stille!
Ich atme ein. Ich atme aus. Ich bin da. Ich … bin!
Langsam komme ich zur Ruhe. Ich schließe die Augen, lausche dem Atem des alten Baumes und seiner leisen Musik – und alles ist gut.
Ohhhmmmm …


Ohhhmmm … !!!

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