Jetzt. Endlich.

Frühlingssonne, Vogelgezwitscher und Bienensummen. Es fühlt sich an, als bekäme man das Leben neu geschenkt.
Besuch der Wildbienen im Traubenhyazinthentopf im Zimmer. Da war es plötzlich, dieses Summen und Brummen, aufgeregt, freudig, an einen neuen Anfang erinnernd. Wundervoll. Und im Kopf bildet sich eine neue Geschichte von einer alten Dame, deren Einsamkeit durch den Besuch der Wildbienen eine Unterbrechung findet und die sich noch mehr Bienenbesuche wünscht. Deshalb rafft sie sich auf wider alle Traurigkeit und Winterdepression und macht die nahe Gärtnerei unsicher, wo sie fast ihr ganzes Geld für Blumen ausgibt und interessante Begegnungen hat und sich auf einmal gar nicht mehr einsam fühlt. Im Gegenteil. Sie hat eine Mission, denn wer sagt, dass alte Menschen nicht auch etwas für die Bienen und damit auch etwas für die Umwelt tun können?
Das könnte fast ein Romänchen werden, zunächst aber mal eine Geschichte.
„Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf“

2 Kommentare zu „Jetzt. Endlich.

  1. Liebe Ella, deine Geschichten sind ALLE so wunderbar. Ach, schreib nicht gleich einen Roman, aber fasse deine kleinen Geschichten in einem Büchlein zusammen. Sie bringen Abwechslung in den Alltag und der kann für Momente sogar vergessen werden.
    Herzlichst, Edith

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