Freudenfünkchen

Ich atme ein und aus. Ganz ruhig ein und aus und ein und aus und … Und es funktioniert. Trotz alledem oder gerade erst recht.
Ein und aus und ein und aus …
So war es im Zurück und so wird es auch im Voraus, im Kommenden, funktionieren.
Atmen. Ruhig. Ein und aus.
Und ab und zu schummelt sich ein Freudenfünkchen unsichtbar in die Luft und man atmet es mit ein. Wobei: Zum Freudenfünkchen wird es erst, wenn man es als solches zu erkennen vermag. Andernfalls verkümmert es.

Freudenfünkchen. Ich möchte sie erkennen und schätzen und lieben lernen.
Es können so viele sein jeden Tag.
Und nein, dies soll kein Vorsatz fürs neue Jahr sein. Eher ein Umdenken, ein Routenplan für die Zukunft, Umleitungen und Sackgassen inklusive.

Ich atme ein und aus. Ganz ruhig ein und aus und ein und aus und … … und werde es zu lernen versuchen, achtsamer mit meinen Freudenfünkchen umzugehen.

„Freue dich deines Atems“
Teebeutelspruch

Lassen wir sie einfach einmal so im Raume stehen!