Zeitlos

Wo ist der Tag hin, sag mir, wohin?
Ich zähle die Stunden, überlege, denke zurück, hinterher und gebe sie als verloren aus.
Die Stunden, nicht der Tag. Der nämlich war gut, freundlich, heiter, arbeitsreich – die Arbeit der anderen Art, die nicht am Schreibtisch stattfindet und doch so viel mehr Überzeugung und Tun bedeutet, wenn sie noch vor einem liegt, und die glücklich macht, ist sie erledigt. Die. Jeder kennt sie. Du auch.
Dazu die Begegnung, unverhofft, liebevoll, mit einem Lachen umkränzt dort, wo kein Lachen ist derzeit. Und doch.
Und die Hoffnung, die saß auf beide Schultern währenddessen, stoisch, präsent, ermutigend und immer da und das ist gut so.
Ja, es war ein guter Tag und noch ist er nicht vorbei.
Die Stunden, die verloren geglaubten, die schenke ich mir oder dir oder dir.